Gemeindeversammlung 06.03.2019

In der Gemeindeversammlung wurde beschlossen, in die Planung einer Erweiterung des FeG-Gebäudes einzusteigen.

Hier der Auszug aus dem Protokoll:

Hören auf Gottes Wort: Anbau jetzt erforderlich, Glaubensschritt

Rainer erläutert die Ergebnisse der Klausur des Ältestenkreises zur Erweiterung des Gemeindehauses; er begründet die Schwerpunktentwicklung durch einerseits entstandene Strukturen und Angebote in den Bereichen „geistlicher Tiefgang“ und Evangelisation (s. GVen 2017/18; Zukunftswerkstatt) und andererseits der Gewissheit in Gottes Wirken und der Überzeugung, dass der Anbau nun „dran ist“; der ÄK steht dazu, dass Gott sich diese Entscheidung als Glaubensschritt wünscht; die Baumaßnahme bzw. das Ergebnis (An-, Um-, …-bau) soll als Mittel gesehen werden, als ein Werkzeug für die Menschen, von denen wir glauben, dass Gott sie uns schicken wird.

Grundlagen aus der Schrift:

Jesaja 54,2-3 „Erweitere den Raum deines Zeltes und dehne die Zeltdecken deiner Wohnungen aus; spare nicht, spanne deine Seile weit aus und befestige deine Pflöcke; denn zur Rechten und zur Linken wirst du durchbrechen, und dein Same wird die Heidenvölker besitzen, und sie werden verlassene Städte bevölkern. (Grundstein)

Hebräer 13,14 „ Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.

Jesaja 43,19a „Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht?“

„Soziale Stadt Stadtfeld“

Christiane ergänzt um die Verknüpfungen zum Projekt „Soziale Stadt Stadtfeld“ und dem darüber geplanten „Quartierzentrum“; die aktuellen Entwicklungen signalisieren Offenheit für eventuelle Bauvorhaben der FeG und Überlegungen zu Kooperationen in der Nutzung

  1. Info über Bauausschuss und weiteres Vorgehen
  2. Größe des Gebäudes ergibt sich aus der Zahl der gewünschten Gottesdienstbesucher, daraus der übrige Raumbedarf; in die Planungen des BA werden die Bereichsleiter eingebunden, die Gemeinde soll stets informiert sein;
  3. Reihenfolge: Grundlagenermittlung (~ 3Mon), u.a. zur Baurechtsprüfung und den Finanzierungsangelegenheiten, im Anschluss konkrete Vorplanung (~ 5Mon) mit grober Preisermittlung, Festlegung auf einen Architekten und Vorschlagskizzen
  4. angestrebt wird, den Abschluss zur nächsten GV im November 2019 vorzulegen
  5. mögliche Konsequenzen eines Bauvorhabens: reduzierte Angebote ?, erhöhter Aufwand Arbeit/Finanzen, gesteigerter Zusammenhalt, größere / neue Gemeinde mit uns und neuen Menschen und neuen Strukturen

Diskussion

angesprochene Diskussionsthemen sind:

  • gewünschte Gottesdienstbesucherzahl
  • Gemeindeentwicklung durch Teilung der FeG im Stadtgebiet Hildesheims
  • Umfang der Gemeinde – Atmosphäre? Überschaubarkeit? Miteinander?
  • weitere Gottesdienst-Angebote
  • Gestaltung einer möglichen Kooperation mit der „Sozialen Stadt“ (s.o.)
  • Umfang der Baumaßnahmen

Abstimmung per Handzeichen über

die Einrichtung eines Bauausschusses, der Erlaubnis zur Planung inkl. Finanzierungsaufwand in Höhe von €10.000 (s. 5.6)

74 Ja-Stimmen, 1 Nein-Stimme

Beauftragung Hirsch Architekten

73 Ja-Stimmen, 2 Nein-Stimmen